Neue tödliche Gefahr – die Auwald-Zecke
Immer mehr Regionen sind betroffen.
Eine bisher weniger vertretene Zeckenart erobert immer mehr Regionen in Deutschland: die Auwald-Zecke. Mit ihrem Biss kann sie die sogenannten Babesien übertragen, die eine Babesiose zur Folge haben – eine Infektionskrankheit, die in der Regel bei Tieren tödlich verläuft.
Babesiose oder die „Hunde-Malaria“.
Die oft auch als „Hunde-Malaria“ bezeichnete Babesiose ähnelt im Krankheitsverlauf der Malaria. Wird eine Babesiose nicht innerhalb kürzester Zeit nach dem Auftreten der ersten Symptome gezielt behandelt – 1 bis 2 Tage – verläuft die Infektion tödlich.
Größer, aggressiver und sehr gefährlich.
Im Gegensatz zum normalen Holzbock ist die Auwald-Zecke deutlich größer und verhält sich viel aggressiver. Sie wartet nicht auf ihre Opfer, sondern macht sich aktiv auf die Suche nach ihrer Beute.
Besonders betroffene Regionen.
In allen Bundesländern in Deutschland ist in der Zwischenzeit mit einer Population der Auwald-Zecke zu rechnen. Besonders gefährdet sind Berlin und Hessen, vorallem in den Gebieten um Frankfurt und Berlin, Magdeburg, Leipzig, Tübingen und Stuttgart.
Auch für Menschen gefährlich.
Ein Biss der Auwald-Zecke ist auch für Menschen gefährlich. Neben den Babesien, die die Ursache einer Babesiose sind, können Rickettsien-Bakterien übertragen werden, die die Auslöser von Fleckfieber, einer Krankheit, die in Deutschland wenig bekannt und schwer zu diagnostizieren ist.
Jede 5. Zecke trägt Lyme-Borreliose in sich.
Besonders gefährlich. Die sogenannte Lyme-Borreliose. Bis zu 20% Prozent aller Zecken sind mit diesen Erreger infiziert. Beim Saugakt wird der Erreger der Lyme-Borreliose von der Zecke mit dem abgesonderten Speichel übertragen.
Die Lyme-Borreliose ist eine bakterielle Infektion, die auf Hund, Katze, Pferd und natürlich den Menschen übertragen werden kann. Dabei kommt es gefährlichen Ge-lenkentzündungen mit schmerzenden Gliedmaßen und Bewegungsstörungen sowie zeitweiliges Fieber mit gestörtem Allgemeinbefinden.
Unbedingt schützen.
Der Schutz vor Zecken ist ein absolut notwendiges Muss für die Gesundheit der Tiere. Mit einem hochwirksamen Zecken-Schutz-Spray lässt sich dies relativ einfach be-werkstelligen. Bevor man die Tiere ins Freie lässt kurz einsprühen, einbürsten – das genügt schon einen ausreichenden Schutz. Ein Spray hat den Vorteil, das man auch Körperpartien erreicht, die von einem Halsband oder anderen Mitteln nicht erreicht werden.
Kontrolle ist gut.
Zusätzlich sollten Sie das Tier nach dem Freilauf auf Zecken untersucht werden. Zecken beißen sich in der Regel nicht sofort fest, sondern sind bis zu mehreren Stunden auf dem Körper des Tieres unterwegs, auf der Suche einer geeigneten Ansaugstelle – bevorzugt an dünnhautigen, gefäßreichen Stellen wie Schulter, Achsel, Hals und Kopf.
Niemals Öl oder Ähnliches.
Sollte sich eine Zecke angesuagt haben, ist es das Beste sie mit einer Zeckenzange zu entfernen. Niemals bitte versuchen die Zecke mit Öl oder z.B. Klebstoff zu ersticken. Im Todeskampf sondert die Zecke vermehrt hochinfektiösen Speichel ab und man erreicht gerade das Gegenteil.
Besonders gefährlich: Norditalien, Schweiz und Ungarn.
Wer in den Mittelmeerraum in den Urlaub fährt und sein Tier mitnimmt, muss auf jeden Fall für ausreichenden Schutz sorgen. In diesen Gegenden können zusätzlich noch die Erreger der Babesiose und der Ehrlichiose übertragen werden. Beide Erreger sind Blutparasiten und führen zu Fieberschüben, gestörtem Allgemeinbefinden und im fortgeschrittenen Stadium zu Blutarmut. Bei Anzeichen bitte unverzüglich den Tierarzt aufsuchen.
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Immer mehr Regionen sind betroffen.
Eine bisher weniger vertretene Zeckenart erobert immer mehr Regionen in Deutschland: die Auwald-Zecke. Mit ihrem Biss kann sie die sogenannten Babesien übertragen, die eine Babesiose zur Folge haben – eine Infektionskrankheit, die in der Regel bei Tieren tödlich verläuft.
Babesiose oder die „Hunde-Malaria“.
Die oft auch als „Hunde-Malaria“ bezeichnete Babesiose ähnelt im Krankheitsverlauf der Malaria. Wird eine Babesiose nicht innerhalb kürzester Zeit nach dem Auftreten der ersten Symptome gezielt behandelt – 1 bis 2 Tage – verläuft die Infektion tödlich.
Größer, aggressiver und sehr gefährlich.
Im Gegensatz zum normalen Holzbock ist die Auwald-Zecke deutlich größer und verhält sich viel aggressiver. Sie wartet nicht auf ihre Opfer, sondern macht sich aktiv auf die Suche nach ihrer Beute.
Besonders betroffene Regionen.
In allen Bundesländern in Deutschland ist in der Zwischenzeit mit einer Population der Auwald-Zecke zu rechnen. Besonders gefährdet sind Berlin und Hessen, vorallem in den Gebieten um Frankfurt und Berlin, Magdeburg, Leipzig, Tübingen und Stuttgart.
Auch für Menschen gefährlich.
Ein Biss der Auwald-Zecke ist auch für Menschen gefährlich. Neben den Babesien, die die Ursache einer Babesiose sind, können Rickettsien-Bakterien übertragen werden, die die Auslöser von Fleckfieber, einer Krankheit, die in Deutschland wenig bekannt und schwer zu diagnostizieren ist.
Jede 5. Zecke trägt Lyme-Borreliose in sich.
Besonders gefährlich. Die sogenannte Lyme-Borreliose. Bis zu 20% Prozent aller Zecken sind mit diesen Erreger infiziert. Beim Saugakt wird der Erreger der Lyme-Borreliose von der Zecke mit dem abgesonderten Speichel übertragen.
Die Lyme-Borreliose ist eine bakterielle Infektion, die auf Hund, Katze, Pferd und natürlich den Menschen übertragen werden kann. Dabei kommt es gefährlichen Ge-lenkentzündungen mit schmerzenden Gliedmaßen und Bewegungsstörungen sowie zeitweiliges Fieber mit gestörtem Allgemeinbefinden.
Unbedingt schützen.
Der Schutz vor Zecken ist ein absolut notwendiges Muss für die Gesundheit der Tiere. Mit einem hochwirksamen Zecken-Schutz-Spray lässt sich dies relativ einfach be-werkstelligen. Bevor man die Tiere ins Freie lässt kurz einsprühen, einbürsten – das genügt schon einen ausreichenden Schutz. Ein Spray hat den Vorteil, das man auch Körperpartien erreicht, die von einem Halsband oder anderen Mitteln nicht erreicht werden.
Kontrolle ist gut.
Zusätzlich sollten Sie das Tier nach dem Freilauf auf Zecken untersucht werden. Zecken beißen sich in der Regel nicht sofort fest, sondern sind bis zu mehreren Stunden auf dem Körper des Tieres unterwegs, auf der Suche einer geeigneten Ansaugstelle – bevorzugt an dünnhautigen, gefäßreichen Stellen wie Schulter, Achsel, Hals und Kopf.
Niemals Öl oder Ähnliches.
Sollte sich eine Zecke angesuagt haben, ist es das Beste sie mit einer Zeckenzange zu entfernen. Niemals bitte versuchen die Zecke mit Öl oder z.B. Klebstoff zu ersticken. Im Todeskampf sondert die Zecke vermehrt hochinfektiösen Speichel ab und man erreicht gerade das Gegenteil.
Besonders gefährlich: Norditalien, Schweiz und Ungarn.
Wer in den Mittelmeerraum in den Urlaub fährt und sein Tier mitnimmt, muss auf jeden Fall für ausreichenden Schutz sorgen. In diesen Gegenden können zusätzlich noch die Erreger der Babesiose und der Ehrlichiose übertragen werden. Beide Erreger sind Blutparasiten und führen zu Fieberschüben, gestörtem Allgemeinbefinden und im fortgeschrittenen Stadium zu Blutarmut. Bei Anzeichen bitte unverzüglich den Tierarzt aufsuchen.